
Das rumänische Parlament hat die Beschaffung von 12 Mehrzweckhubschraubern des Typs H225M Caracal von Airbus Helicopters genehmigt. Der Vertrag hat einen Wert von 852 Millionen Euro, etwa 1 Milliarde US-Dollar.
Die Entscheidung markiert einen weiteren Schritt im Modernisierungsprozess der rumänischen Streitkräfte und zielt darauf ab, die alte Puma-Hubschrauberflotte teilweise zu ersetzen. Diese besteht aus 57 Luftfahrzeugen, die in den 1970er-Jahren vom rumänischen Staatsunternehmen Industria Aeronautică Română in Lizenz gefertigt wurden.
Die neuen H225M-Caracal-Hubschrauber sollen über das SAFE-Programm der Europäischen Union finanziert werden, unter Beteiligung der französischen Verteidigungsbeschaffungsagentur. Die Maßnahme stärkt die industrielle und militärische Zusammenarbeit in Europa zu einem Zeitpunkt, an dem die Verteidigungsinvestitionen auf dem Kontinent steigen.

Der Vertrag enthält außerdem eine Option zum Kauf von bis zu 30 zusätzlichen Hubschraubern nach 2030. Diese mögliche Bestellung könnte Varianten des H225M und H215M umfassen, die direkt aus dem nationalen Haushalt Rumäniens finanziert würden, in einem Paket, das auf rund 2 Milliarden Euro geschätzt wird.
Ersetzung einer alternden Flotte
Die in Rumänien noch im Einsatz befindliche Puma-Flotte gilt als eine der ältesten Plattformen im Luftfahrzeugbestand des Landes. Obwohl sie über Jahrzehnte hinweg eine wichtige Rolle bei Transport-, Unterstützungs- und Militäreinsätzen gespielt hat, hat ihr Alter die Ersetzung zu einer Priorität in den Modernisierungsplänen Bukarests gemacht.
Der H225M Caracal ist ein mittelgroßer Mehrzweckhubschrauber, der für taktischen Transport, Such- und Rettungseinsätze, medizinische Evakuierungen und die Unterstützung militärischer Operationen eingesetzt wird. Die Wahl des Airbus-Modells erweitert die Präsenz dieses Typs in europäischen Ländern und stärkt die Interoperabilität mit NATO-Partnern.
Rumänien genehmigt auch den Kauf von Radarsystemen
Neben den Hubschraubern hat das rumänische Parlament auch die Beschaffung von 12 Luftraumüberwachungsradaren mit geschätzten Kosten von 258 Millionen Euro genehmigt. Obwohl das Modell nicht offiziell bestätigt wurde, weist die Fachpresse darauf hin, dass es sich bei den Systemen um Thales GM200-Radare handeln könnte.

Der Kauf der Radare erfolgt parallel zu Rumäniens Bemühungen, seine Luftverteidigung zu stärken, insbesondere vor dem Hintergrund des Sicherheitsumfelds an der Ostflanke Europas. Das NATO-Mitgliedsland hat seine Investitionen in gepanzerte Fahrzeuge, Flugabwehrsysteme, Militärfahrzeuge und Luftplattformen ausgeweitet.
Nach Angaben von The Defense Post sind die Genehmigungen Teil eines umfassenderen Militärpakets im Wert von 8,3 Milliarden Euro, das auf die Erneuerung verschiedener Fähigkeiten der rumänischen Streitkräfte abzielt.
Quelle und Bilder: The Defense Post und Airbus. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
